Synoviale Gelenk-Zysten

Synoviale Zysten der Wirbelsäule (Gelenkzysten) entstehen meist als Folge abnutzungsbedingter Veränderungen der Zwischenwirbelgelenke z. B. bei Verschleiß der Bandscheiben. Sie können zu einer Einklemmung der Spinalnerven führen, das Beschwerdebild gleicht dann dem eines Bandscheibenvorfalls. Größere Zysten führen unter Umständen zu einer erheblichen Einengung des Spinalkanals mit starken Schmerzen, Gehbehinderung und oftmals auch Lähmungserscheinungen.

Operative Therapie

Die mikrochirurgische Entfernung einer synovialen Zyste erfolgt in Vollnarkose. Der Ablauf der Operation entspricht im Wesentlichen dem Vorgehen bei einer Spinalkanalstenose. Manchmal sind auch stabilisierende OP-Methoden (Fixateur interne) erforderlich, welche vorher mit Ihnen ausführlich besprochen werden.
Über den detaillierten Ablauf, die Chancen und Risiken einer Operation werden wir Sie individuell und ausführlich aufklären. Normalerweise können Sie bereits am Abend des OP-Tages aufstehen. Der stationäre Aufenthalt dauert in der Regel zwei bis vier Tage. Nachuntersuchungen erfolgen sechs Wochen, sowie drei Monate nach dem Eingriff in unserer Praxis.

 Neurochirurgie

Frankfurt am Zoo

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