Instabilität der Wirbelsäule

1. Segment-Instabilität der Halswirbelsäule

Der Verschleiß der Bandscheiben verursacht häufig Gefüge-lockerungen der Wirbelsäule, welche dann zu wiederkehrenden Beschwerden im Rücken führen können. Gerade an der Halswirbelsaeule reagiert der Körper darauf  sehr empfindlich mit Muskelverspannungen, Kopfschmerzen, Schwindel, Übelkeit und vielen anderen sogenannten unspezifischen Symptomen. Die betroffenen Patienten haben regelmäßig eine lange Leidensgeschichte und sprechen langfristig auf konservative Therapien weniger gut an. Eine zielführende Diagnostik der Wirbelsäule  mit u.a.  Funktionsaufnahmen fehlt meistens. Segmentbezogene Infiltrationen können wertvolle Hinweise auf das Vorliegen einer  instabilen Wirbelsäule liefern. In Zukunft wird möglicherweise die offene funktionelle Kernspin-tomographie (upright-MRT) schneller zu einer sicheren Diagnose verhelfen.  

 

35jährige Patientin mit heftigen Nackenschmerzen über 10 Jahre und erheblichem Leidensdruck

Röntgen Funktionsaufnahme HWS

Deutliche Abnutzung (Osteochondrose) der Bandscheibe C4/5

Röntgenbild nach operativer Cage-Fusion

 

2. Instabilität der Lendenwirbelsäule

Indikation zur OP: Konservativ nicht beherrschbare Schmerzen bei Spondylolisthese, Gleitwirbel, Wirbelgleiten, Stenosen, Gelenkzysten, Osteochondrosen, wiederholten Bandscheiben-Operationen.

Unsere Leistungen: Umfassende Beratung, 2. Meinung, weiterführende Untersuchungen, Behandlungsverfahren, OP-Methoden, Versteifung, Stabilisierung, Alternative mit minimal invasiven Verfahren.

Röntgenbild nach OP mit Stabilisierung L5/S1 mittel Cages und Fixateur interne (Spondylodese) minimalinvasiv/percutan mit obliquem Cage