Bandscheibenvorfall der Lendenwirbelsäule (LWS)

Bandscheibenvorfälle der Lendenwirbelsäule äußern sich in der Regel durch:

  • Rückenschmerzen (Lumbago)
  • Ausstrahlen der Schmerzen in Bein und Fuß (Ischialgie)
  • Missempfindungen (Taubheitsgefühl), Sensibilitätsstörungen
  • Lähmungserscheinungen, z.B. Fußheber- oder Fußsenkerschwäche

In seltenen Fällen kann es auch zu Störungen der Blasen- und/oder Mastdarmfunktion kommen (Kauda-Syndrom). Hier liegt dann ein Notfall vor, bei dem in der Regel rasch operiert werden muss.

Operation

Die minimalinvasive lumbale Bandscheibenoperation erfolgt je nach individuellem Befund in mikrochirurgischer oder endoskopischer Technik. Beide Methoden werden in Vollnarkose durchgeführt. Über einen kleinen Schnitt am Rücken können die Nervenstrukturen unter dem OP-Mikroskop oder dem Endoskop optimal dargestellt werden. Der Bandscheibenvorfall wird schonend entfernt und die eingeengte Nervenwurzel dadurch entlastet. Über einen kleinen Schnitt am Rücken können die nervalen Strukturen unter dem Operationsmikroskop dargestellt werden. Der Bandscheibenvorfall wird schonend entfernt und die eingeengte Nervenwurzel dadurch entlastet.

Über den Ablauf, die Chancen und Risiken einer Operation werden wir Sie individuell und ausführlich beraten. Normalerweise können Sie bereits wenige Stunden nach der OP schonend mobilisiert werden. Der stationäre Aufenthalt dauert in der Regel drei Tage.
Nachuntersuchungen erfolgen sechs Wochen, sowie drei Monate nach dem Eingriff in unserer Praxis.

 

 

MRT-Bild: Vorfall Lendenwirbel L3/4, Caudaysyndrom und Lähmungen der Beine
Mikrochirurgische Operation an LWS bis zu 40facher Vergrößerung